Kultur

Das Bergdorf Monchique liegt zwischen den beiden höchsten Bergen der Algarve, dem Picota (774 m) und dem Foia (902 m), die man beide auf gut markierten Wanderwegen erkunden kann. Die engen, verwinkelten Gassen bieten viele reizvolle Fotomotive. Im Ort gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Banken und eine Post, eine kleine Markthalle und viele Kunsthandwerkerläden. Bars, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Aus den Früchten des Arbutus-Strauches, dem Erdbeerbaum, destillieren die Bauern hier den berühmten Medronho, einen starken Branntwein.

 


Caldas de Monchique liegt in einem engen Tal etwa 7 Kilometer unterhalb von Monchique. Das Thermalbad existiert aufgrund seiner warmen Quellen und dem schwefelhaltigen Heilwasser bereits seit der Römerzeit, und das ganze Gebäudeensemble wurde vor kurzem liebevoll und aufwändig restauriert.

 


Die restaurierten Überreste der Burg und das archäologische Museum zeugen von der großen maurischen Vergangenheit, als Silves noch die Hauptstadt der Algarve war. Attraktiv sind auch die Kathedrale, die engen Gassen der Altstadt und natürlich die Grillrestaurants am Hafen bei der römischen Brücke. Die Umgebung von Silves ist heute das größte Orangen-Anbaugebiet Portugals. Mehrere Staudämme und Stauseen in der Umgebung sind wegen ihrer schönen landschaftlichen Lage gut geeignet für einen Ausflug.

 


Der Weg zu den Stränden der Westküste führt durch Aljezur, eine kleine Marktstadt in einem fruchtbaren Tal gelegen. Oberhalb der Altstadt mit den vielen weißen Häusern thront auch hier eine alte Maurenburg. Nördlich und südlich von Aljezur liegen zahlreiche naturbelassene Strände im Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina.

 


Von Lagos aus starteten im 15. Jahrhundert Heinrich der Seefahrer und Gil Eanes ihre Afrikaexpeditionen. Die Stadtmauer, die nach dem großen Erdbeben von 1755 gebaut wurde, umgibt noch heute weite Teile der gut erhaltenen Altstadt. Diese ist mit der schönen Markthalle, kulturellen Einrichtungen, Restaurants, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten aller Art ein Magnet zu jeder Jahreszeit. Vom historischen Stadtkern aus gelangt man durch steile Gassen hinunter zur Palmen-Promenade am Hafen. Hier starten Fischerboote zur Ponta da Piedade, einer Felsspitze mit vielen bizarren Grotten. Vom Leuchtturm auf dieser Felsspitze aus bietet sich ein wunderbarer Blick über die Bucht von Lagos, sowie die langen Sandstrände von Meia Praia und Alvor.

 


Die Ortschaft Sagres liegt nahe an Europas südwestlichstem Punkt, dem Cabo de São Vicente. Auch von hier aus startete bereits im 15. Jahrhundert Heinrich der Seefahrer zu seinen Entdeckungsreisen. Außerhalb des Ortes befindet sich die Festung Fortaleza de Sagres. Die Gegend vom Ponta de Sagres bis zum Cabo de São Vicente steht unter Naturschutz und ist einer der letzten wilden und unberührten Küstenstreifen Südeuropas.

 


Alvor liegt am Meer zwischen Portimão und Lagos und lässt trotz der zahlreichen touristischen Einrichtungen mit seinen engen Gassen, weiß getünchten Häusern und dem kleinen Hafen noch den Ursprung als kleines Fischerdorf erkennen. Parallel zum weitläufigen Sandstrand bietet ein mehrere Kilometer langer Holzsteg die Möglichkeit, Spaziergänge durch die geschützte Salzwiesen- und Lagunenlandschaft zu unternehmen. Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, man beobachtet hunderte von Vogelarten, u.a. Flamingos.

 


Portimão liegt an der Mündung des Flusses Arade. An der langen, modernisierten Promenade starten die Bootstouren auf dem Arade nach Silves oder auf das offene Meer zur Walbeobachtung. In einer restaurierten Konservenfabrik findet man das interessante Museu de Portimao zur Geschichte des Sardinenfangs. Das alljährliche Sardinenfest im August ist ein Highlight.